Moment Gespräche über Sportjournalismus

Mo, 07.04.  |  15:30-15:55  |  Ö1
„Wie fühlen Sie sich?“ und andere Fragen von Sportredaktionen an Sportlerinnen und Sportler

Kaum ein Medium kann es sich leisten, auf Sportberichterstattung zu verzichten. Die Tageszeitung „Der Standard“ hatte es versucht und legte 1988 ohne Sportredaktion los. Es dauerte jedoch nicht lang, bis auch das lachsfarbene Blatt ein Sportressort einrichtete. Spezialisierte monothematische Sportmagazine wie das Fußballmagazin „Ballesterer“ haben es nicht leicht und kämpfen ständig ums Überleben – im Fall des „Ballesterer“ jedoch seit 25 Jahren einigermaßen erfolgreich. In der Branche werden Sportjournalismus und seine Redakteure und Redakteurinnen dennoch vor nicht immer ernst genommen und mitunter belächelt – was angesichts des Einflusses der Sportberichterstattung paradox erscheint: Formulierungen aus dem Sport wie „Kopf-an-Kopf-Rennen“, „an den Start gehen“ und „in der obersten Liga spielen“ finden sich in der Berichterstattung von Politik bis Kultur, Live-Ticker werden längst nicht nur bei großen Turnieren, sondern bei allem, von Regierungsverhandlungen bis zu Naturkatastrophen, eingesetzt.Moderation und Regie: Lukas Tremetsberger

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